Recht und Sicherheit gehen vor
Keine Entscheidung verstößt gegen Gesetze oder gefährdet Menschen. Die Agenten wägen das nicht ab. Sie halten es ein.
harte GrenzeEin Gedankenexperiment für CEOs
Ihre Mitarbeitenden stimmen über die Verfassung des Unternehmens ab. KI-Agenten entscheiden und handeln streng danach. Jede Entscheidung ist begründet und für alle lesbar.
Diese Seite fragt Sie direkt: Was gewinnen Sie? Was geben Sie ab? Und was bleibt Ihre Aufgabe?
Heute und hier
Zwei Zettel. Links das Bekannte. Rechts die Idee.
Das Management hat entschieden. Das Team wird informiert.
Einzelne Regeln. Jede Person hat eine Stimme.
Ihre Rolle
Sie bleiben CEO. Ihre Arbeit ändert sich aber stark.
Die Verfassung
Kurz, für alle lesbar. Rote Artikel sind harte Grenzen. Die anderen sagen den Agenten, was wie viel zählt.
Keine Entscheidung verstößt gegen Gesetze oder gefährdet Menschen. Die Agenten wägen das nicht ab. Sie halten es ein.
harte GrenzeDie Agenten veröffentlichen jede Entscheidung im Intranet. Mit Gründen und mit den Artikeln, auf die sie sich stützen.
harte GrenzeKein Team und keine Kundengruppe wird dauerhaft schlechter gestellt. Diesen Artikel ändert nur eine Zweidrittelmehrheit.
harte GrenzeFünf Ziele. Ohne andere Regel zählen alle gleich viel.
Über 500.000 € oder bei hohem Risiko handeln Agenten erst nach Freigabe. Der Mensch prüft, ob die Regeln eingehalten sind. Er wählt nicht neu.
harte GrenzeEin ausgeloster Rat aus sieben Mitarbeitenden oder der CEO stoppt jede Entscheidung. Sie ruht, bis die Belegschaft abgestimmt hat.
harte GrenzeSie dürfen auf Lücken hinweisen. Ändern dürfen die Verfassung nur die Mitarbeitenden.
harte GrenzeJede Person darf einen Artikel vorschlagen. Er braucht Unterstützung von 5 % der Belegschaft. Lücken stellt der CEO direkt zur Wahl.
laufendDie Agenten zeigen, wie sie im letzten Quartal mit der neuen Regel entschieden hätten. Alle können es nachlesen.
2 WochenJa oder Nein, geheim und online. Mehrheit reicht, bei harten Grenzen zwei Drittel.
1 WocheDie Agenten handeln ab dann nach der neuen Fassung. Alte Entscheidungen bleiben.
zum nächsten QuartalAusprobieren
Sie entscheiden nicht über den Fall. Sie stimmen nur über Regeln ab, wie alle anderen. Die Agenten wenden sie an.
Ein fiktiver Maschinenbauer mit 240 Mitarbeitenden hatte ein gutes Jahr. 2 Mio. € sind frei. Vier Vorschläge liegen vor.
Drei Änderungen der Verfassung stehen zur Wahl. Hier zählt nur Ihre Stimme.
Freigabe nötig (Art. 5). 2 Mio. € liegen über der Grenze von 500.000 €. Sie prüfen als CEO, ob die Regeln eingehalten sind. Sie dürfen die Wahl nicht nach Geschmack ändern.
Offene Fragen
Die Idee klingt einfach. Sie ist es nicht. Diese Fragen müsste jede Umsetzung beantworten.
Das Gesellschaftsrecht kennt Geschäftsführer, keine Agenten. Sie haften weiter, auch für Entscheidungen, die Sie nicht getroffen haben.
Denkbar: Freigabe-Grenzen so setzen, dass Sie alles Haftungsrelevante prüfen. Eine Versicherung, die das Modell kennt.
Das Kapital gehört nicht der Belegschaft. Eigentümer und Aufsichtsrat wollen mitreden, besonders beim Geld.
Denkbar: Eigentümer setzen feste Rahmenartikel, etwa eine Mindestrendite. Innerhalb davon stimmt das Team ab.
Im Alltag sind Agenten schneller als jede Führungskraft. Eine Regeländerung dauert aber Wochen. Der Markt wartet nicht.
Denkbar: ein Eilverfahren für Krisen, befristet und danach zur Abstimmung.
Wer die Agenten baut, prägt jede Entscheidung mit. Ein Anbieter oder eine IT-Abteilung hätte dann viel Macht.
Denkbar: Prüfung von außen wie beim Jahresabschluss. Jede Entscheidung mit denselben Daten nachrechenbar.
Offene Begründungen zeigen auch Preise, Gehälter und Pläne. Manches darf die Konkurrenz nicht lesen. Manches schützt der Datenschutz.
Denkbar: offen nach innen, geschlossen nach außen. Persönliche Daten nur zusammengefasst.
Wer die Fragen formuliert, lenkt die Antworten. Ein großes Team kann ein kleines überstimmen. Druck von oben bleibt möglich.
Denkbar: geheime Wahl, kurze Formulierungen, Art. 3 gegen Mehrheiten, die eine Gruppe treffen.